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    Spielberichte & Vorberichte Frauen 1

    15.01.2018 SF Schwaikheim -- WSG ALLOWA 33:30

    WSG ALLOWA verliert nach tollem Spiel
    Am Sonntag gastierte die WSG zum Rückrundenauftakt in der Schwaikheimer Fritz-Ulrich Halle. Die
    mitgereisten Fans sahen ein spannendes Lokalderby, bei dem die Damen der WSG nach großen
    Kampf jedoch keine Punkte entführen konnten.
    Die WSG startete nervös in die Partie und lag bereits nach vier gespielten Minuten durch einige
    technische Fehler mit 4:2 in Rückstand. Nachdem die Anfangsnervosität abgelegt wurde, kam die
    WSG ALLOWA ins Rollen. Die Gäste konnten nun die Vorgaben des Trainerteams umsetzen und den
    Spielstand durch schön herausgespielte Tore bis zur 16. Spielminute in eine 7:10 Führung drehen. In
    dieser Phase zeigten die Spielerinnen der WSG ein sehr druckvolles Angriffsspiel und stoppte die
    gegnerischen Angriffe durch eine sehr kompakte Abwehr. Erst eine Auszeit der Schwaikheimerinnen
    konnte den Lauf der WSG unterbinden. Bis hin zur Halbzeit sahen die zahlreichen Zuschauer in der
    Schwaikheimer Halle eine ausgeglichenes Spiel bei dem die Führung stets wechselte. Kurz vor der
    Halbzeit konnte die Heimmannschaft sich aufgrund von zwei Ballverlusten der WSG innerhalb von 30
    Sekunden eine zwei Tore Führung erspielen. So ging es beim Stand von 18:16 in die Halbzeit.
    Nach dem Wechsel konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen, jedoch gelang es der WSG
    auch nicht, sich näher ran zu kämpfen. Immer wieder kamen die Damen des SF Schwaikheim über
    den Kreis zum Torerfolg. So konnten Sie sich in der 43. Minute beim 25:21 erstmals eine vier Tore
    Führung erspielen. Die Damen aus dem Remstal und vom Welzheimer Wald ließen sich trotzdem nie
    abschütteln und zeigten eine tolle Moral. Über 26:24 konnte man bis zur 47. Minute den Rückstand
    in ein 26:26 unentschieden egalisieren. Die Zuschauer sahen ein Spiegelbild zur ersten Halbzeit. Die
    Damen der WSG konnten das Spiel nun durch eine engagierte Abwehrarbeit, die immer wieder zu
    Ballgewinnen führte, offen halten. So stand es in der 52. Spielminute noch 28:28. Durch eine strittige
    Schiedsrichterentscheidung der sonst gut leitenden Unparteiischen aus Schmiden ließen sich die
    ALLOWA Girls aus dem Konzept bringen. Einfache Ballverluste im Angriff nutze die Heimmannschaft
    in den letzten fünf Spielminuten zu einfachen Gegenstoßtoren. Während die Gastgeberinnen in den
    letzten acht Minuten noch 5 Tore erzielten, gelangen der WSG in dieser Phase nur zwei Tore. So
    setzte es am Ende nach großen Kampfeine unnötige aber schlussendlich verdiente Niederlage mit
    33:30.
    Die Damen um das Trainerteam von Klaus Hieber werden nun versuchen die vielen positiven Ansätze
    mit über das spielfreie Wochenende zu nehmen und hoffen, beim nächsten Heimspiel gegen die SG
    BBM Bietigheim 3 wieder alle verletzen und angeschlagenen Spielerinnen an Bord zu haben.
    Für die WSG spielten:
    Ira Jennewein; Sabrina Müller (Tor); Julia Koziara 1; Franziska Greiner (7/4); Tina Hermann (6); Anja
    Saur (3);Hannah Pfisterer (5); Jasmin Münz; Anna-Theresa Straub (1); Marie Künzl (1); Romy
    Frankenreiter; Julia Münz (6)

    18.12.2017 Frauen 1, Württembergliga Nord // WSG ALLOWA 1 - SG Leonberg-Eltingen 23:39 (10:16)
    Eine echte Bescherung für WSG
    Zum letzten Spiel im Jahr 2017 hatte sich die WSG nochmals viel vorgenommen und wollte sich möglichst die ersten Punkte in der Württembergliga vor heimischem Publikum selbst zum Geschenk machen.
    Die Abwehr zeigte auch entsprechend vom Anpfiff weg eine überzeugende Leistung und hatte die schnellen und athletischen Spielerinnen der Gäste im ersten Viertel des Spiels gut im Griff. Anja Saur und Tina Hermann sorgten mit sehenswerten Treffern vom Kreis und aus dem Rückraum nach knapp fünf Spielminuten für den 2:2-Zwischenstand. Erst nach vier torlosen Spielminuten zeigten die Gäste ihre stärkste Waffe – in nur zwei Minuten erzielten sie durch Gegenstöße drei einfache Treffer zum 2:5. Insbesondere durch die starke Leistung der angeschlagen zum Spiel angetretenen Lisa Pfisterer und von Torhüterin Ira Jennewein konnte die WSG bis zum 5:7 in der 15. Spielminute den Anschluss und damit die Hoffnung auf eine Wende erhalten. Doch im Angriff fanden die Spielerinnen zu selten einen überzeugenden Zug zum Tor und wurden in regelmäßigen Abständen von den Gegenstößen der Leonbergerinnen überrollt, die so über 5:10 auf 6:16 bis zur 25. Spielminute vorentscheidend davonzogen. Mit vier Treffern in Folge bis zur Halbzeitpause, angetrieben durch Lisa Pfisterer, gab es in der Halbzeitpause immer noch die Hoffnung auf eine Wende im Spiel. Entsprechend motiviert startete die WSG auch in die 2. Halbzeit und bis zum 17:24 in der 43. Spielminute betrug der Rückstand konstant fünf bis sieben Treffer, ohne sich aber entscheidend zu verringern. Die fehlende Entschlossenheit im Angriffsspiel und eine sehr unterdurchschnittliche Chancenverwertung der WSG verhinderten eine echte Aufholjagd und führte in der letzten Viertelstunde des Spiels zu unzähligen leichten Fehlern, die von den Gästen kompromisslos mit einfachen Gegenstoßtreffern bestraft wurden. Über 19:32 in der 50. Spielminute endete das Spiel so in einer echten Bescherung für die WSG.
    Auch für Vanessa Schmid, die aus dem schönen Remstal wegzieht und deshalb nicht mehr für die WSG spielen kann, hätten sich das ganze Team einen besseren Ausstand gewünscht. Aber selbst diese zusätzliche Motivation hatte an diesem Tag nicht die erhoffte Wirkung.
    Für die WSG gilt es jetzt die angeschlagenen Spielerinnen über die kurze Pause wieder fit zu bekommen und mit neuem Mut in die Rückrunde zu starten um dann die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu erkämpfen und erspielen.

    Für die WSG spielten:
    Jennewein, Schamberger (Tor); Saur (4), Straub (2), T. Hermann (2), Greiner (4/2), H. Pfisterer (1), Jasmin Munz, Julia Munz (1), Koziara (2), L. Pfisterer (6), Wüst, Schmid (1).


    11.12.2017 Frauen 1 // Württembergliga, Nord // Spvgg Mössingen - WSG ALLOWA 1 18:31 (7:16)
    Wichtige Punkte gegen Tabellenschlusslicht
    Am Samstagabend ging es für die WSG ALLOWA 1 bei winterlichen Bedingungen zum derzeit Tabellenletzten der Württembergliga Nord, der Spygg Mössingen. Das Ziel war ganz klar definiert: Es sollen beide Punkte mit nach Hause genommen werden.
    Das Trainerteam um Klaus Hieber hatte seine Mädels gut auf den Gegner vorbereitet. Die Abwehr stand von Beginn an souverän. Man ließ den Mössingerinnen keine Chance auf Durchbrüche und zwang sie so zu Distanzwürfen, die entweder von der Abwehr geblockt oder von WSG-Torfrau Ira Jennewein entschärft werden konnten. So schaffte man es, dass die Spvgg erst nach gut 12 Minuten das erste Tor erzielen konnte.
    Im Angriff fiel es der WSG zunächst schwer, den Ball nach gut herausgespielten Chancen im gegnerischen Tor unterzubringen. Nachdem die Anfangsnervosität jedoch abgelegt wurde kam die WSG-Maschine ins Rollen. Die Gäste zeigten sich als geschlossene Einheit und jede einzelne Spielerin strahlte Torgefahr aus, wodurch sich ein um das andere Mal Lücken in der Spvgg-Abwehr auftaten. Die WSG kam über einen 6:0-Lauf ins Spiel und zog bis zur 15. Minute auf 1:8 davon. Auch eine Auszeit der Gastgeber konnte das gute Angriffsspiel von ALLOWA nicht unterbinden.
    Bis zur 25. Minute stand die Abwehr so gut, dass die Gastgeberinnen lediglich drei Tore erzielen konnten- in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte ließ man dann etwas nach, wodurch Mössingen noch vier weitere Treffer, zum 7:16 Halbzeitstand erzielen konnten.
    In der Halbzeitansprache mahnten die WSG-Trainer, dass man jetzt nicht nachlässig werden, sondern nach Wideranpfiff gleich noch eine Schippe zulegen soll. Die Gäste nahmen sich das zu Herzen und starteten konzentriert in die 2. Hälfte des Spieles. Bis zur 45. Minute konnte ein 14-Tore-Vorsprung erarbeitet und bis zum 12:29 in der 50. Minute ausgebaut werden. Die Spvgg stellte daraufhin die Abwehr um. Die Manndeckung gegen die WSG-Mittelspielerin führte zu Verunsicherungen im Angriffsspiel. Man tat sich schwerer zu klaren Wurfchancen zu gelangen und auch das Rückzugsverhalten war nicht mehr so konsequent wie in der vorangegangenen Spielzeit. Somit konnten die Gastgeberinnen noch Ergebniskosmetik betreiben und bis zum Schlusspfiff auf 18:31 verkürzen.
    Am Ende durfte sich die WSG, zusammen mit einigen mit angereisten Fans, über einen hochverdienten und nie gefährdeten Auswärtssieg freuen.
    Für die WSG spielten: Jennewein (Tor); Saur (4), Straub (3), T. Hermann (1), Greiner (2), H. Pfisterer (4), Jasmin Munz, Koziara (4), L. Pfisterer (5), Frankenreiter (2), Julia Munz (6/2).


    27.11.2017 Frauen 1 // Württembergliga Staffel Nord // WSG ALLOWA 1 – SG H2Ku Herrenberg 2 22:25 (12:18)
    WSG unterliegt dem Favoriten SG H2Ku Herrenberg
    Die zahlreich angereisten Zuschauer sahen am Sonntag um 16 Uhr in der Lorcher Schäfersfeldhalle ein zum Ende doch noch spannendes Handballspiel. Die Gäste setzten sich letztendlich mit ihrer Mischung aus jugendlichem Elan und großer Erfahrung durch.
    Zu Beginn des Spiels fand die WSG kein Mittel gegen den stark aufspielenden Angriff der Gäste. Das Zusammenspiel des Rückraumes mit der erfahrenen Kreisläuferin führte dazu, dass sich in der WSG-Abwehr immer wieder große Lücken auftaten. Im Angriff lief es zunächst auch nicht nach Plan. Die WSG konnten erst nach knapp sechs Spielminuten ihren ersten Treffer verzeichnen. Im Verlaufe der ersten Halbzeit fand die WSG zumindest in der Offensive besser ins Spiel, die nicht optimal agierende Abwehr verschuldete jedoch einen 6-Tore-Rückstand zur Halbzeitpause (12:18).
    Die zweite Hälfte startete ähnlich wie der Beginn des Spieles. Die ersten Minuten dominierten die Gäste. Dann aber ging ein Ruck durch die Heimmannschaft. Vor allem in der Abwehr legte die WSG den Schalter um und mussten in der gesamten 2. Hälfte nur sieben Gegentreffer hinnehmen. Beeindruckend für die zahlreichen Zuschauer war der entfachte Kampfgeist des gesamten Teams. Der Angriff der Herrenbergerinnen ließ in Durchgang 2 den Zug aus der ersten Halbzeit vermissen und unter drohendem Zeitspiel warfen sie immer wieder unvorbereitet aufs Tor. In den letzten neun Spielminuten lies die WSG-Abwehr kein Tor mehr zu und man startete regelrecht eine Aufholjagd. Leider kam diese ein wenig zu spät. Noch dazu kam, dass man versuchen wollte, den Rückstand schnell aufzuholen und einige Bälle, die zum Gegenstoß führen sollten, wurden zu überhastet gespielt.
    So konnte man nichts Zählbares aus der Partie mitnehmen. Und die WSG verlor das Spiel vor heimischem Publikum mit 22:25. Letztendlich hat die WSG ALLOWA das Spiel in der ersten Halbzeit durch eine zu schwache Abwehrleistung verloren. Positiv zu vermerken ist, dass die Mannschaft trotz des zeitweise hohen Rückstandes nie den Glaube an sich verloren hat und sich mit großer Moral bis auf drei Tore heran gekämpft hat.
    Für die WSG spielten: Jennewein, S. Kraft (Tor); Saur (1), Straub (1), T. Hermann (2), Greiner (2/1), H. Pfisterer (2), Jasmin Munz, Koziara (5), L. Pfisterer (5), Künzl, M. Kraft, Sos, Julia Munz (4/2).


    20.11.2017 Frauen 1, Württembergliga // TSV Nordheim - WSG ALLOWA 27:27 (15:13)
    WSG: Punktgewinn in Nordheim
    Die WSG ALLOWA kann mit einer starken kämpferischen Leistung einen Punkt aus Nordheim entführen. Der Württembergligist WSG Alfdorf/Lorch/Waldhausen erkämpft sich beim TSV Nordheim, der im Mittelfeld der Württembergliga verweilt, mit einem 27:27 einen Punkt.
    Die ersten Minuten des Spiels verliefen überhaupt nicht nach Maß. Der Beginn der Partie wurde komplett verschlafen. Nach sieben Minuten lagen die Gäste bereits mit 6:1 zurück. Durch zu leichte Fehler, die direkt bestraft wurden und Unkonzentriertheit in der Abwehr, lagen die Gäste schnell zurück. Erst nach einer Auszeit seitens der WSG, schien der Knoten geplatzt zu sein. Durch Tore von Hannah und Lisa Pfisterer, Anja Saur und Julia Koziara konnte der Rückstand bis zur 14. Minute auf zwei Tore verkürzt werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Die Gastgeberinnen konnten jedoch nochmal auf einen Spielstand von 13:9 in der 20. Minute erhöhen, angetrieben von einer starken Spielerin im linken Rückraum. Die Spielerinnen der WSG ließen aber nicht nach und kämpften sich durch eine nun besser stehende Abwehrleistung wieder zurück und konnten bis zur Halbzeit auf 15:13 verkürzen.
    In der zweiten Hälfte ging es hin und her. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. In der 37. Minute konnte die WSG durch Tore von Franziska Greiner, Hannah Pfisterer und Julia Koziara das erste Mal in Führung gehen. Die darauffolgende Auszeit der Nordheimerinnen zeigte keine Wirkung. Die Gäste standen nun in der Abwehr sehr kompakt. Der Plan der Trainer, die bisher stark aufspielende Rückraumspielerin der Nordheimer durch eine Manndeckung auszuschalten, ging auf. In der zweiten Hälfte konnte diese lediglich ein Tor erzielen. Dadurch wurde auch das komplette Angriffsspiel der Gastgeberinnen ins Wanken gebracht.
    Bis zur 49. Minuten erhöhten Hannah Pfisterer, Tina Hermann und Julia Koziara auf einen Zwei-Tore-Vorsprung. Dann begann die hitzige Schlussphase. Die WSG schaffte es trotz doppelter Überzahl nicht die Führung auszubauen. Im Gegenteil, der TSV Nordheim konnte bis zur 55. Minute ausgleichen und sogar in der 57. Minute wieder in Führung gehen.
    Die letzten Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Lisa Pfisterer erzielte in der 58. Minute den 26:26 Ausgleich. Als Anja Saur 50 Sekunden vor Abpfiff den 27. Treffer erzielte schien der WSG ein Punkt sicher. Im direkten Gegenzug konnten die Gastgeberinnen durch einen verwandelten Siebenmeter auf 27:27 ausgleichen. Dann waren es noch 27 Sekunden auf der Uhr. Genug Zeit für einen letzten Angriff der WSG. Die Zeit lief bis auf 10 Sekunden vor Schluss ab, als der TSV Nordheim, durch einen Wechselfehler, bis zum Ende in Unterzahl agieren musste. In den letzten 5 Sekunden verloren die „Bad Girls“ unglücklich den Ball und im direkten Gegenstoß konnten Lisa Pfisterer und Ira Jennewein eine Niederlage verhindern.
    So konnte der große Kampfgeist, der auch schon in den Spielen zuvor gezeigt wurde, mit einem Punkt belohnt werden.
    Für die WSG spielten: Jennewein , Kraft (im Tor), H. Pfisterer (6), L. Pfisterer (3), Jasmin Munz, Julia Munz (2), Koziara (6), Greiner (2), Hermann (2), Saur (5), Straub (1), Roller.


    Vorschau Handball Frauen 1, Württembergliga Nord // TSV Nordheim - WSG ALLOWA
    Sa. 18.11.17, 18:00 Uhr, Sportgelände Breibach, Nordheim
    WSG beim Achtplatzierten
    Am Samstag muss die WSG ALLOWA zum TSV Nordheim. Mit 6:10 Punkten steht der Gastgeber aktuell auf dem 8. Platz der Württembergliga, Nord. Nach drei Siegen in Folge setzte es vergangenes Wochenende eine 15-Tore-Niederlage gegen die SG Ober-/Unterhausen. Die WSG wiederrum zeigte gegen Tabellenführer Kochertürn/Stein eine sehr gute Leistung und verlor am Ende unglücklich mit nur einem Tor.
    In den letzten Jahren platzierten sich die Nordheimerinnen immer in den vorderen Tabellenrängen der Württembergliga und qualifizierte sich mehrmals für die Aufstiegsrelegation, jedoch blieb diese immer ohne Erfolg. Ähnlich wie für WSG stand auch für Nordheim ein Umbruch an, die Mannschaft wurde extrem verjüngt und hat gerade mal einen Altersdurchschnitt von 21 Jahren. Somit wurde auch hier als Saisonziel der Klassenerhalt ausgegeben.
    Nach den ersten beiden Punkten gegen Hohenacker-Neustadt und der sehr guten Leistung gegen den Tabellenführer möchte die WSG an ihre guten Leistungen der Vorwoche anknüpfen. Vor allem an der Nervenstärke müssen die Gäste noch arbeiten, damit man künftig auch enge Partien für sich entscheiden kann. Sicherlich werden die Spielerinnen der WSG alles daran setzen, die nächsten Punkte einzufahren. Mit einem Sieg würde man zu den hinteren beiden Tabellenplätzen etwas Abstand gewinnen.
    Weiterhin fehlen wird der WSG Spielmacherin Vanessa Schmid, die aufgrund eines gebrochenen Fingers noch ausfallen wird.


    13.11.2017 Handball Frauen 1 // Württembergliga Nord // WSG ALLOWA - HSG Kochertürn/Stein 24:25 (13:14)
    ALLOWA brachte sich selbst um den Erfolg – knappe Niederlage – 24:25
    Der Württemberglist aus Alfdorf, Lorch und Waldhausen unterlag am Sonntagnachmittag denkbar unglücklich in der Lorcher Schäfersfeldhalle gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Kochertürn und Stein knapp mit 24:25.
    Die Alfdorferin Julia Munz, die bis zur letzten Saison in der Oberliga in Donzdorf gespielt hatte und nun eigentlich in den „Handball-Ruhestand“ gehen wollte, sprang wegen der großen Verletzten-Liste bei ihrem Heimverein ein und feierte somit ein Comeback, leider ohne Punktgewinn. Lisa und Hannah Pfisterer brachten ihr Team bis zur 8. Minute mit 4:2 in Führung und hinten hielt Ira Jennewein ihr Tor einigermaßen sauber. Gleich der erste 7-Meter für die Gäste parierte die Torhüterin der WSG. Ab der 10. Spielminute geriet das Team von der Rems und dem Welzheimer Wald durch technische Fehler in Rückstand. Franziska Greiner, Julia Koziara und Lisa Pfisterer konnten jedoch bis zur 21. Minute den Ausgleich erzielen. Bis zur Halbzeit -13:14- geriet die WSG erneut in Rückstand. Die großartig haltende Ira Jennewein verhinderte einen größeren Rückstand gegen den Tabellenführer. Unmittelbar nach der Pause zogen die Gäste auf einen drei Tore-Vorsprung davon. Angespornt durch die zahlreichen Zuschauer besannen sich die Bad Girls und holten Tor um Tor auf. In der 39. Minute lag man mit 18:17 durch Tore von Lisa Pfisterer, Vanessa Schmid, Anja Saur, Tina Hermann und Jasmin Munz vorne. In der Folge wurden die Nerven der Zuschauer stark strapaziert. Vanessa Schmid, die trotz eines gebrochenen Fingers mitwirkte, scheiterte zwei Mal vom Siebenmeter Punkt. Darüber hinaus scheiterten die Mädels der WSG oftmals freistehend an der großartig haltenden Torhüterin der Gäste. Das Team vom Kochertal ging deshalb wieder in Führung. Als in der 57. Minute Julia Munz das 24:23 erzielte, glaubten die Fans an einen Sieg der Bad Girls. Doch in den letzten Minuten konnten die WSG-Spielerinnen den Ball nicht mehr ins Netz der Gäste befördern. Kochertürn/Stein dagegen traf noch zwei Mal und sicherte sich einen glücklichen Sieg. Mindestens ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Die WSG hat jedoch mit dem Spiel bewiesen, dass man durchaus auch mit den großen in dieser Klasse mithalten kann.
    Für die WSG spielten: Jennewein , Kraft (im Tor), H. Pfisterer (1), L. Pfisterer (9), Jasmin Munz(1), Julia Munz(1), Koziara(2), Greiner( 2), Hermann(2), Saur(2), Straub(2), Roller.


    07.11.2017 Vorschau auf 12.11.2017
    Vorschau Frauen 1 // Württembergliga Nord // WSG ALLOWA – HSG Kochertürn/Stein
    Überraschungsteam zu Gast in Lorch
    Nächsten Sonntag, 12.11.17 trifft die WSG auf das Überraschungsteam der diesjährigen Württembergliga Nord. Neben dem haushohen Favoriten der SG Schozach/Bottwartal ist die HSG aus Kochertürn und Stein ebenfalls noch verlustpunktfrei. Ganz anders als in der Vorsaison hat der kommende Gegner der WSG in dieser Saison vom ersten Spieltag nichts mit dem Kampf um den Klassenerhalt zu tun. Den teilweise deutlichen Siegen folgte letztes Wochenende ein weiteres Ausrufezeichen mit dem Sieg gegen die hochgehandelten Damen vom TSV Schmiden. In einer lange Zeit umkämpften Begegnung gelang es Kochertürn dabei, jeweils in den letzten fünf Spielminuten in jeder Halbzeit den Vorsprung auf sechs bzw. fünf Tore auszubauen. Neben dieser besonderen Qualität im Team der HSG sind auch die mannschaftliche Geschlossenheit und die variable Defensive weitere Prädikate des Teams nördlich von Heilbronn. Bei der WSG werden am kommenden Wochenende und voraussichtlich auch in den kommenden Wochen Marlen Wiedmann und Vanessa Schmid wegen Verletzungen an der Hand fehlen.


    06.11.2017 Handball Frauen 1 // Württembergliga Nord // SV Hohenacker-Neustadt - WSG ALLOWA 19:27 (8:11)
    Erste Punkte für die WSG
    Die WSG ALLOWA holt sich beim 19:27 Auswärtserfolg beim Tabellennachbarn SV Hohenacker-Neustadt die lang ersehnten ersten Punkte. Nachdem im vergangenen Derby gegen Schmiden leider keine Punkte geholt werden konnte, war die Marschroute für das anstehende Derby in Hohenacker klar. „Wir wollen das Spiel gewinnen!“, so Trainer Klaus Hieber.
    Der Beginn des Spiels war lange Zeit ausgeglichen. Die Gasgeberinnen konnten die ersten beiden Treffer markieren. Nach knapp 5 Minuten fiel dann auch der erste Treffer für die WSG. Die Anfangsphase war überschattet durch sehr strittige Schiedsrichter-Entscheidungen zugunsten der Gastgeberinnen. Die Mädels der WSG ALLOWA ließen sich davon aber nicht beirren und gingen in der 7. Minute zum ersten Mal in Führung. Die Gastgeberinnen aus Hohenacker konnten kurz darauf nochmals ausgleichen. Die WSG übernahm dann aber wieder die Führung, die sie über die gesamte Spielzeit nicht mehr abgab.
    Durch schnelle Tore, lange und schön herausgespielte Angriffe und eine überragende Torfrau Ira Jennewein im Rücken der starken Abwehr konnten sich die Gäste bis zur 27. Minute mit 5 Toren zu einem Zwischenstand von 6:11 absetzen. Der Trainer von Hohenacker-Neustadt musste reagieren und stellte von einer eher defensiven auf eine sehr offensive Abwehr um. Dadurch ließen sich die Mädels der WSG etwas aus dem Konzept bringen, sodass die Gastgeberinnen auf 8:11 verkürzen konnten. Mit dem 3-Tore-Vorsprung ging es in die Kabinen. Die Ansagen der Trainer waren deutlich: in der Abwehr weiter kämpfen und die offensive Abwehr durch einfache Spielzüge und viel Bewegung unter Druck setzen.
    In der zweiten Halbzeit konnten die Vorgaben der Trainer vor allem in der Abwehr umgesetzt werden. Durch hart erarbeitete Ballgewinne konnten die Gäste bis zur 40. Minute auf 10:16 erhöhen. Auch die zwischenzeitliche Auszeit Hohenackers brachte die WSG nicht aus der Ruhe. Hohenacker konnte zwar nochmals auf 4 Tore verkürzen, ab der 53. Minute aber war der hochverdiente Sieg für die WSG ALLOWA nicht mehr in Gefahr. Auch im Angriff schien jetzt alles zu klappen. Die Gäste legten nochmal so richtig los und markierten innerhalb von sieben Minuten sieben Treffer. Die Gastgeberinnen hatten gegen Ende nichts mehr dagegen zu setzen und so feierte die WSG ihren ersten Sieg in der Württembergliga.
    Vor allem der Kampfgeist und Siegeswille im gesamten Team haben diesen Erfolg möglich gemacht. Der Sieg wurde jedoch durch die Verletzung von Spielmacherin Vanessa Schmid getrübt, die für eine Weile aussetzen muss.
    Für die WSG spielten: Jennewein, Müller (Tor); Roller, Saur (1), Straub (1), Greiner, T. Hermann (8), H. Pfisterer (1), J. Munz, J. Koziara (3), L. Pfisterer (8), Künzl, Schmid (5/5).


    30.10.2017 Vorschau auf 05.11.2017
    SSV Hohenacker/Neustadt - WSG ALLOWA
    So. 05.11.17, 15:40, Gemeindehalle in Waiblingen-Hohenacker
    Nächstes Derby und endlich Punkte
    Nach der ansprechenden Leistung im Spiel gegen Schmiden steht gleich das nächste Derby an. Im Spiel gegen die SV Hohenacker-Neustadt wird es auf jeden Fall die ersten Punkte für eines der beiden Teams in dieser Saison geben. Hohenacker-Neustadt hat(te) am Mittwoch nach Redaktionsschluss bereits noch eine Gelegenheit auf die ersten Pluspunkte.
    Vor der Saison waren sich die Verantwortlichen der WSG sicher, dass Hohenacker-Neustadt dieses Jahr nichts mit dem Kampf um den Klassenerhalt zu tun hat, da für einige Leistungsträgerinnen die Doppelbelastung mit Spielen im Jugend- und Aktivenbereich in dieser Saison entfällt.
    Mit vielen knappen Niederlagen, wie auch am letzten Wochenende im Heimspiel gegen die SG Ober-/Unterhausen, zeigt das Team aus Hohenacker-Neustadt immer wieder sein Potenzial. Mit dem Heimvorteil in der einzigen harzfreien Halle in dieser Saison wird es sicherlich ein packendes Derby gegen die WSG, die trotz der Niederlagen sich Schritt für Schritt besser in der Württembergliga zurecht findet.
    Für die WSG geht es in der aktuellen Situation darum, die vorhandenen positiven Ansätze im zweiten Derby innerhalb einer Woche auszubauen. Ein Schlüssel wird wieder das konsequente Verhalten in Zweikämpfen, offensiv wie defensiv sein.


    30.10.2017 Handball Frauen 1 // Württembergliga Nord // TSV Schmiden - WSG ALLOWA 2 31:25 (15:12)
    WSG über weite Strecken ebenbürtig
    Am Sonntag gastierte die WSG bei Mitaufsteiger TSV Schmiden. Im letzten Jahr spielte die WSG die bessere Saison und konnte direkt in die Württembergliga aufsteigen, der TSV Schmiden musste als Zweitplatzierter in die Relegation, die sie erfolgreich meisterten. Doch diesmal standen die Vorzeichen anders. Während die WSG noch kein Spiel in dieser Saison gewinnen konnte, startete Schmiden mit fünf Siegen aus sechs Spielen und musste sich lediglich dem Aufstiegsfavoriten der diesjährigen Württembergliga geschlagen geben.
    Doch auch wenn die Favoritenrolle beim Gastgeber lag, wollten sich die Damen der WSG nicht ohne Gegenwehr geschlagen geben. Mit dem Willen, die ersten Punkte der Saison einzufahren, startete die WSG in die Partie. Die WSG konnte zu Beginn gut mithalten und beim 2:3 in der 5. Spielminute sogar zum ersten Mal in Führung gehen. Dies sollte leider auch die letzte Führung sein.
    Zu viele einfache Fehler in Angriff und Abwehr ließen die Gastgeberinnen auf 10:6 in der 16. Spielminute davonziehen. Die Damen der WSG zeigten im folgenden Spielverlauf mehr Kampfgeist und so konnte der 4- Tore-Rückstand auf zwei Tore beim Stande von 12:10 in der 26. Spielminute verkürzt werden. Die Seiten wurden bei einem Halbzeitstand von 15:12 gewechselt.
    Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte in der 38. Spielminute der Ausgleich zum 17:17 verbucht werden. Bis zum 22:20, 15 Minuten vor Spielende, war die Partie noch völlig offen. Leider konnte die WSG dieses Niveau nicht bis zum Schluss halten und verlor am Ende mit 31:25, etwas zu deutlich, gegen den TSV Schmiden.
    Auch wenn noch kein Sieg in der Württembergliga eingefahren werden konnte, macht dieses Spiel Hoffnung für die nächsten Spiele. Wenn die Mannschaft an diese gute Leistung anknüpfen kann, werden die ersten Punkte nicht mehr lange auf sich warten lassen.
    Für die WSG 1 spielten: Jennewein, S. Kraft (Tor), Koziara (1), Greiner (8/6), T. Hermann (7), Saur (2), H. Pfisterer (1), M. Kraft, Straub (1), L. Pfisterer (5), Roller.


    Vorschau für den 29.10.2017
    TSV Schmiden - WSG ALLOWA
    So. 29.10.17, 13:00, Sporthalle beim Schulzentrum in Fellbach-Schmiden
    Ungleiches Duell der Aufsteiger im anstehenden Derby
    Während die WSG noch keinen Pluspunkt gewinnen konnte haben die Mitaufsteiger aus Schmiden am letzten Wochenende gegen die SG Schozach-Bottwartal ihre erste Niederlage einstecken müssen.
    Wer sich wundert, warum der letztjährige Tabellenzweite aus der der letzten Saison so viel besser in die Württembergliga als Aufsteiger gestartet ist, muss sich nur die aktuelle Aufstellung der Schmidener Pumas anschauen. 16 der 26 Treffer vom letzten Wochenende gehen auf das Konto der Neuzugänge aus Ludwigsburg und Waiblingen. Und von den 10 Treffern der Spielerinnen aus dem letztjährigen Kader sind 5 Treffer per verwandeltem Strafwurf erzielt worden. Die Schmidener Damen haben in außergewöhnlichem Maße vom Rückzug der SV Ludwigsburg-Oßweil aus der Württembergliga profitiert und dabei die Torhüterin und drei Feldspielerinnen des letztjährigen Dritten in der Württembergliga als Neuzugänge gewinnen können. Zusätzlich kehrte mit Nina Beyerle eine ehemalige Schmidener Jugendspielerin nach Stationen bei den Bundesligisten Nellingen und Waiblingen in den Puma Käfig zurück. Damit ist der Rückraum der Gäste zusammen mit der neuen Torhüterin das Herz- und Prunkstück Schmidens.
    Für die WSG geht es in der aktuellen Situation nur darum, den Glauben an die Stärken der letzten Saison wieder zu finden und die vorhandenen positiven Ansätze mit größerer Konzentration und Konstanz im Derby auszubauen. Ein Schlüssel wird das konsequente Verhalten in Zweikämpfen, offensiv wie defensiv sein. Wegen Urlaub wird Jasmin Munz leider beim nächsten Spiel fehlen.


    23.10.2017 Handball Frauen 1 // Württembergliga Nord // WSG ALLOWA - SG Ober-/Unterhausen 26:33 (15:14)
    WSG ALLOWA immer noch punktlos
    Am Sonntagnachmittag traf die WSG ALLOWA in heimischer Lorcher Halle auf die SG Ober-/Unterhausen. Die SG fand sich nach einem schlechten Start immer besser in der Liga zurecht und stand vor der Partie mit 3:5 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.
    Die WSG startete nervös in die Partie. Die eigene Abwehr stand gut, jedoch konnten die gewonnenen Bälle nicht im gegnerischen Tor untergebracht werden. So zog die SG mit 0:4 davon. In der folgenden Spielzeit schaltete die WSG ALLOWA besser um und gestalteten das Angriffsspiel schneller. Die dadurch entstandenen Lücken in der SG-Abwehr konnten innerhalb kürzester Zeit drei Mal durch Lisa Pfisterer genutzt werden, sodass die Gäste beim 3:4 durch eine Auszeit reagieren mussten. Die nun besser ins Spiel gefundene WSG erzielte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine gut agierende Abwehr in der 14. Minute den Ausgleich zum 6:6 und konnte sich in der Folgezeit bis zum 12:7 in der 23. Minute einen 5-Tore-Vorsprung erarbeiten. Dieser konnte jedoch nicht gehalten werden und die SG Ober-/Unterhausen schaffte es bis zur Halbzeitpause auf 15:14 zu verkürzen.
    Nach Wiederanpfiff gelang den Gästen der bessere Start. Vor allem die Abwehrumstellung der SG machte der WSG zu schaffen und es konnte bis zur 43. Spielminute lediglich ein Tor erzielt werden. Die im Angriff gemachten Fehler bestraften die Spielerinnen der SG Ober-/Unterhausen mit Gegenstoßtoren und konnten das Spiel zu ihren Gunsten drehen. Die WSG schaffte es nicht oft genug durch druckvolles Angriffsspiel freie Räume in der SG-Abwehr zu finden und stand auch in der Abwehr nicht mehr so sicher wie zu Beginn des Spieles. So lief man bis zum Ende der Partie einem Rückstand hinterher. Bei Abpfiff stand ein Spielstand von 26:33 auf der Anzeigetafel.
    Für die WSG1 spielten: Jennewein, S. Kraft (Tor); Koziara (3), Greiner (5/2), T. Hermann (1), Saur (1), H. Pfisterer (1), Munz (1), Wiedmann (2), Straub (1), L. Pfisterer (6), Roller, Schmid (5/2).


    Vorschau für 22.10.2017 17:00, Schäfersfeldhalle Lorch
    WSG ALLOWA – SG Ober-/Unterhausen

    Für die WSG kommt es auf die ganze Mannschaft an
    Im fünften Spiel in der Württembergliga trifft die WSG am kommenden Sonntag auf die SG Ober-/Unterhausen. Die Gäste gewannen am letzten Wochenende überraschend deutlich mit 36:22 gegen Pfullingen und stehen mit 3:5 Punkten aktuell im Mittelfeld der Liga.
    Die SG aus Lichtenstein hat vor dieser Saison mit Frieder Fuhr einen neuen Trainer bekommen. Die große Stärke sind die mannschaftliche Geschlossenheit in Abwehr und Angriff. Auch nach einer überraschend deutlichen Niederlage im ersten Saisonspiel haben sich die kommenden Gegnerinnen der WSG nicht beirren lassen. Gestützt auf eine variable Abwehr hat sich die SG Ober-/Unterhausen von Spiel zu Spiel gesteigert und dabei vor allem die Torausbeute bis hin zu den 36 Treffern im letzten Spiel verbessert.
    Für die WSG kommt es deshalb darauf an, ebenfalls mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufzutreten und in diesem Bereich die Gäste entscheidend zu übertrumpfen. Besonderes Augenmerk wird die WSG vor allem auf das Gegenstoß-Spiel legen, sowohl in der Offensive wie in der Defensive. Es sollen unbedingt mehr einfache Tore erzielt als kassiert werden.
    Janina Schmidt wird nach ihrer bereits vergangene Saison erlittenen und letzte Woche diagnostizierten Verletzung für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Bei Franziska Greiner stehen die Chancen gut, dass sie am nächsten Wochenende wieder auf dem Spielfeld mitwirken kann.


    16.10.2017 Handball Frauen 1 // Württembergliga Nord // SG Schozach-Bottwartal - WSG ALLOWA 2 36:16 (17:9)
    WSG ALLOWA chancenlos
    Am Samstagabend traf die WSG ALLOWA auswärts auf den Aufstiegsfavoriten der Württembergliga Nord, die SG Schozach-Bottwartal. Seitens der WSG war klar, dass es enorm schwierig sein wird, bei der personell sehr gut besetzen und die Württembergliga bislang dominierenden SG aus dem Bottwartal zu punkten. Außerdem musste man weiterhin auf die verletzte Janina Schmidt verzichten und auch Franziska Greiner konnte aufgrund einer Handverletzung nicht eingesetzt werden.
    Zu Beginn der Partie kam die WSG über die 5:1-Abwehr gut ins Spiel. Der Spielfluss der Gastgeberinnen wurde ein ums andere Mal unterbrochen und die Absprache zwischen Mittelblock und Torhüterin stimmte. Im Angriff hingegen war es für die WSG von Beginn an schwierig und kräftezehrend ein Durchkommen durch die harte, gut agierende SG-Abwehr zu finden, man schaffte es jedoch immer wieder durch druckvolles Zusammenspiel eine Spielerin freizuspielen. So konnte man bis zum 4:3 in der 7. Spielminute mit dem Favoriten mithalten. In der folgenden Spielzeit verlor die WSG durch inkonsequente Abschlüsse und nicht klar herausgespielte Chancen den Anschluss und kassierte im Gegenzug einfache Tore aus dem Tempogegenstoß oder der zweiten Welle bzw. den daraus resultierenden 7-Metern für die Gastgeberinnen. Die WSG bäumte sich jedoch noch einmal auf und konnten bis zur 12. Spielminute zum 7:5 aufholen. Das Trainerteam der SG Schozach-Bottwartal reagierte mit einer Auszeit und schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Gastgeberinnen erzielten mit einem 4-Tore-Lauf den 11:5 Zwischenstand, welchen sie bis zur Halbzeitpause auf 17:9 ausbauten.
    Der bessere Start nach Wiederanpfiff gelang den Gastgeberinnen. Innerhalb von zwei Minuten bestraften sie im WSG-Angriff verloren gegangene Bälle, mit drei Gegenstoßtoren. Der WSG fehlte es im Angriff an Mut und Entschlossenheit und es gelang nur selten, eine klare Torchance zu erspielen. Das schnelle Umschalten und die gut gespielte zweite Welle der Gastgeberinnen bereitete den Gästen in der zweiten Halbzeit zunehmend Schwierigkeiten und so konnte die SG Schozach-Bottwartal ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf 36:16 ausbauen.
    Für die WSG1 spielten: Jennewein, S. Kraft (Tor); Roller, Saur (1), Straub, T. Hermann (2), H. Pfisterer (2), Munz, Koziara (2), L. Pfisterer (4), Wiedmann (1), Schmid (4/3).


    02.10.2017 Frauen 1 // Württembergliga Nord // SG BBM Bietigheim 3 - WSG ALLOWA 27:19 (14:9)

    Noch nichts Zählbares für die WSG
    Am Sonntagabend traf die WSG ALLOWA auf eine ambitionierte Bietigheimer Mannschaft, in der viele Spielerinnen unter 21 Jahren durch einige Routiniers ergänzt wurden. Nach einem ersten Abtasten der Kontrahentinnen bis zum 2:2 in der 6. Spielminute legte die WSG drei Tore in Folge binnen 3 Spielminuten vor. In dieser Phase ließ die Abwehr vor Ira Jennewein nicht wirklich viel zu und was doch aufs Tor kam, war einschließlich eines ersten gehaltenen Strafwurfs, die sichere Beute der Torhüterin. Mit ihrer Mischung aus Routine und jugendlicher Unbekümmertheit konterten die Gastgeberinnen über 6:7 zur zwischenzeitlichen 9:7-Führung. In dieser Phase schlichen sich einige Ungenauigkeiten im Angriffsspiel der WSG sowohl im Spielaufbau wie im Abschluss ein. Mit großem Einsatz gelang es noch bis zum 11:9 den Anschluss zu halten. Die weiteren Gastgeschenke der WSG nutzten die Bietigheimerinnen zu drei weiteren Treffern zum 14:9 Halbzeitstand.
    Trotzdem wollten sich die „Bad Girls“ so nicht geschlagen geben. Mit enormem Kampfgeist stemmten sich die Spielerinnen gegen die drohende Niederlage. Wieder mit mehr Entschlossenheit in den Angriffsaktionen gelang es der WSG beim 16:13 in der 39. Spielminute und beim 19:16 in der 46. Spielminute den Rückstand zu verkürzen. Leider fehlte es in vielen Aktionen auch in der 2. Halbzeit am Mut und der Entschlossenheit um ernsthaft den Sieg der Bietigheimerinnen noch zu gefährden. Als dann auch in Überzahl zehn Spielminuten vor dem Ende kein Treffer gelang war die Gegenwehr der WSG gebrochen.
    Wieder konnte sich die Mannschaft nicht für den geleisteten Aufwand belohnen und muss jetzt aus der letztendlich ernüchternden 27:19 Niederlage so schnell wie möglich die Konsequenzen ziehen. Insbesondere die minutenlangen Phasen ohne eigene Treffer müssen abgestellt werden, um den ersten Sieg in der Württembergliga so schnell wie möglich zu erzielen.
    Für die WSG spielten:
    Ira Jennewein, Saskia Kraft (Tor); Anja Roller, Anja Saur (2), Anna-Theresa Straub, Tina Hermann (1), Franziska Greiner (5/2), Hannah Pfisterer (3), Jasmin Munz, Julia Koziara, Lisa Pfisterer (3), Marlen Wiedmann, Vanessa Schmid (5/1).


    25.09.2017 Vorschau SG BBM Bietigheim 3 - WSG ALLOWA
    So. 01.10.17, 18:00, Sporthalle am Viadukt, Bietigheim-Bissingen
    Zu Gast bei der Bundesliga-Reserve
    Das erste Auswärtsspiel in der Württembergliga führt die WSG zur Bundesligareserve nach Bietigheim. Auch wenn es sich um die 3. Mannschaft des amtierenden Deutschen Frauenhandball Meisters handelt, so ist doch bemerkenswert, dass mehrere Spielerinnen aus dem Team der 3. Liga auch in der Württembergliga antreten. Wegen des Spieltags in der A-Jugendbundesliga am nächsten Wochenende hat die 2. Frauenmannschaft der Bietigheimerinnen in der 3. Liga spielfrei und die A-Jugend bestreitet ihr Bundesliga-Spiel bereits am Samstag. Damit ist es nicht möglich, den Kader der Bietigheimerinnen am nächsten Wochenende vorherzusagen.
    Sicher ist, dass die bis zur letzten Saison in Korb spielende Torhüterin Stefanie Ege und die vor 3 Jahren von Schmiden nach Bietigheim gewechselte Larissa Bürkle tragende Säulen der Bietigheimerinnen sind. Insbesondere die wurfgewaltige Larissa Bürkle, die mit 13 Toren erfolgreichste Torschützin im letzten Spiel, wird große Aufmerksamkeit und großen Einsatz aller WSG Spielerinnen erfordern.
    Die WSG wird mit großer Spielfreude und Leidenschaft den Bietigheimerinnen einen großen Kampf liefern. Von besonderer Bedeutung für den Ausgang des Spiels wird die Leistung jeder einzelnen Spielerin im Spielaufbau und beim Torabschluss sein. Am Ende des Spiels sollen möglichst nach den vielen Komplimenten auch die ersten Zähler auf der Habenseite stehen. Die „Bad Girls“ der WSG werden dabei auf Janina Schmidt verletzungsbedingt verzichten müssen und hoffen auf die Rückkehr von Tina Hermann für das Spiel in Bietigheim.


    17.09.2017 Frauen 1 // Württembergliga Staffel Nord // WSG ALLOWA 1 – SF Schwaikheim 21:26 (13:13)

    Aufsteiger startet mit Niederlage in die neue Saison
    Ein rassiges Handballspiel sahen die über 200 Zuschauer am Sonntag in der Alfdorfer Sporthalle. Der Favorit und BWOL-Absteiger aus Schwaikheim setzte sich am Ende mit seiner Mischung aus jugendlichem Elan und großer Erfahrung durch. Den Unterschied in einer über weite Strecken heiß umkämpften Begegnung machten letztendlich die einfachen Tore der Gäste im Tempogegenstoß. Insbesondere in der Schlussphase, als bei den Gastgeberinnen die Kräfte schwanden.
    Zu Beginn des Spiels kam die WSG gut aus den Startlöchern. Mit einer kompakten Abwehr und klaren Ideen im Angriff sorgten die „Bad Girls“ beim 3:1 in der 6. Spielminute für ein erstes Ausrufezeichen. In der Folgezeit bestraften die Gäste erste Ungenauigkeiten im Angriffsspiel der WSG durch ihr sehr gutes Konterspiel. Aber auch einige strittige Entscheidungen der Schiedsrichter vor allem gegen die Abwehr der Gastgeberinnen und die damit verbundene Unterzahl forderten einen immer größeren Aufwand von den WSG-Spielerinnen um den Gästen Paroli zu bieten. Beeindruckend für die zahlreichen Zuschauer war aber der unbändige Kampfgeist des gesamten Teams. So erkämpfte und erspielte sich die WSG nach einem 5:7-Rückstand in der 14. Spielminute bis zur 25. Spielminute beim 11:10 die erneute Führung. In der gleichen Spielminute dann auch eine Schlüsselszene durch die Disqualifikation gegen die Rechtsaußen Anna-Theresa Straub. Durch den krankheitsbedingte Ausfall von Tina Hermann fehlten der WSG ALLOWA nun erst recht wichtige Impulse auf der rechten Seite. Abgeklärt nutzten die Schwaikheimerinnen eine doppelte Überzahl um selbst wieder in Führung zu gehen. Nach dem 11:13 (28. Spielminute) erspielten sich Gastgeberinnen wieder mit großer Moral noch den Ausgleich zum 13:13 Halbzeitstand.
    Das gleiche Bild dann in der 2. Halbzeit. Bis zum 19:19 in der 45. Spielminute konnte sich keines der beiden Teams einen vorentscheidenden Vorsprung erspielen. Eine erste ernste Flaute im Angriff der WSG bis zur 52. Spielminute nutzte Schwaikheim dann zur vorentscheidenden 19:22 Führung. Obwohl die WSG beim 20:22 und 21:23 nochmals auf 2 Tore verkürzen konnte, gelang der Anschlusstreffer nicht mehr. Durch zwei weitere Kontertore in der letzten Spielminute erzielte Schwaikheim dann den 21:26 Endstand und damit einen letztendlich verdienten Sieg im Lokalderby zwischen Aufsteiger und Absteiger.
    Die beste Spielerin im Lokalderby stand mit Ira Jennewein im Tor der WSG. Mit großer Ruhe einerseits und mit atemberaubenden Bewegungen andererseits war sie der große Rückhalt für ihr Team. Von insgesamt 11 gegen die WSG verhängten Strafwürfen parierte sie fünf!
    Für die WSG ALLOWA gilt es jetzt in den nächsten beiden Wochen die richtigen Lehren aus den beiden Niederlagen zu ziehen und beim ersten Auswärtsspiel gegen die im Vergleich zur Vorsaison erheblich verstärkte Mannschaft der SG BBM Bietigheim neben großen Komplimenten möglichst auch etwas Zählbares zu ernten.
    Für die WSG spielten:
    Ira Jennewein, Saskia Kraft (Tor); Anja Roller, Anja Saur (1), Anna-Theresa Straub (1), Franziska Greiner (9/5), Hannah Pfisterer (4), Janina Schmidt, Jasmin Munz, Julia Koziara (2), Lisa Pfisterer (4), Marie Künzl, Marlen Wiedmann, Vanessa Schmid.


    08.05.2017
    Die Ergebnisse vom Wochenende // Bezirkspokal Final Four
    Frauen 1 SF Schwaikheim 2 - WSG Lorch/Waldhausen 21:27
    Frauen 1 WSG Lorch/Waldhausen - SG Weinstadt 28:12

    Handball Frauen // Bezirkspokal Rems-Stuttgart // Final Four
    WSG krönt Saison mit dem Double
    Die WSG Lorch/Waldhausen setzte ihrer bereit sehr erfolgreichen Saison das i-Tüpfelchen auf und feierte am Sonntag mit dem Gewinn des Bezirkspokals Rems-Stuttgart das Double. Im Finale am Sonntag setzte man sich mit einem deutlichen 28:12 gegen die SG Weinstadt durch.
    (jhu) Am Final Four-Wochenende in Schwaikheim musste die WSG Lorch/Waldhausen im Halbfinale gegen Gastgeber SF Schwaikheim 2 antreten. Zwar ging man als Favorit in die Partie, dennoch war mit den Schwaikheimerinnen zu rechnen. Handelte es sich schließlich um den verlustpunktfreien Meister der Bezirksklasse und damit Aufsteiger in die Bezirksliga. Noch dazu wurde die Mannschaft durch einige Spielerinnen des Oberligakaders unterstützt. Noch dazu startete die WSG schlecht in die Partie und lag bereits nach wenigen Minuten mit 3:0 im Hintertreffen. Doch die WSG sammelte sich und kämpfte sich in die Partie. So konnte man bereits mit einem 7-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. In der zweite Hälfte kamen die Gastgeberinnen zwar noch auf vier Treffer heran, am Ende siegt die WSG aber dennoch deutlich mit 27:21. Auch wenn die WSG während des Spiels einige Schwächephase hatte, war der Finaleinzug am Ende verdient.
    Im zweiten Halbfinale setzte sich der Landesligaabsteiger Weinstadt gegen die HSG Gablenberg/Gaisburg deutlich mit 30:17 durch. Aufgrund des Ergebnisses aus dem Halbfinale und den Spielverläufen der beiden Ligapartien ging Lorch/Waldhausen am Sonntag mit großem Respekt vor Weinstand ins Finale.
    Doch die WSG startete konzentriert und Weinstadt konnte lediglich bis zum 2:2 in der 5. Spielminute auf Augenhöhe bleiben. Dann jedoch zeigte sich bereits ein deutlicher Unterschied zwischen den beiden Teams und Lorch/Waldhausen konnte sich über mehrere schöne Angriffsaktionen in einem 7:0-Lauf auf 9:2 absetzen. Die WSG erlaubte sich dann in der Abwehr eine kurze Auszeit und bekam mehrere 7-Meter gegen sich. Das nutzte Weinstadt um auf 9:5 zu verkürzen. Doch bis zum Halbzeitpfiff erhöhte die WSG erneut und konnte mit einem 8-Tore-Vorsprung (16:8) in die Kabine gehen.
    Nach dem Wechsel zeigte sich nun deutlich, dass die beiden Teams in der nächsten Saison zwei Ligen trennen. Die Weinstädterinnen fanden überhaupt nicht mehr in die Partie und ihnen gelang erst nach fast 15 Spielminuten der erste Treffer in Halbzeit 2 (19:9). Zwar konnte auch die WSG in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit nur drei Treffer erzielen. Dann jedoch drehte sie noch einmal auf und konnte sich Tor um Tor absetzten. In der Abwehr agierte man jedoch immer besser und die Weinstädterinnen fanden kein Mittel mehr um die gut aufgestellte 5:1-Abwehr der WSG aus dem Konzept zu bringen. Am Ende gewann die WSG Lorch/Waldhausen hochverdient mit 28:12 und schaffte mit dem Double eine perfekte Saison.
    WSG am Samstag: Jennewein, Wosnek (beide im Tor), Koziara (1), Vetter, Kainz, T. Hermann (3), H. Pfisterer (3), M. Kraft (1/1), Weida, Hurlebaus (3), Schmid (5), Straub (2), L. Pfisterer (6), Frey (3/3).
    WSG am Sonntag: Jennewein, Wosnek (beide im Tor), Koziara (3), Vetter (2), T. Hermann (4), H. Pfisterer (2), M. Kraft (2/2), Weida, Hurlebaus (6), Schmid (4), Straub (1), Wüst, L. Pfisterer (4), Frey.